Ihre Tochter möchte für ein Jahr als Au-Pair in die USA gehen um ein neues Land, eine andere Sprache und eine andere Kultur kennen zu lernen. Sie sind von der Idee nicht so begeistert und argumentieren, insbesondere wegen der langen Zeit der Trennung und der großen Entfernung, dagegen. Hinzu kommt, dass sie mit ihrer Tochter wahrscheinlich nur selten telefonieren, da sie nur von ihrem Handy aus in Amerika anrufen können und ihnen die Tarife ihres Mobilfunkproviders für Auslandsgespräch zu teuer sind.
Dann kann ihnen zumindest kommunikativ ein Argument genommen werden. Nutzen sie einfach die Festnetznummer eines Callthrough-Anbieters als Billigvorwahl um die hohen Kosten für Auslandsgespräche zu umgehen. Dabei macht es keinen Unterschied ob sie ihre Tochter in Amerika auf einem Handy oder unter einer örtlichen Festnetznummer anrufen. Über den Callthrough-Anbieter haben sie in beiden Fällen einen wesentlich günstigeren Minutenpreis.
Bei dieser Art des Telefonierens entstehen zunächst Kosten für die Verbindung vom Handy zur deutschen Festnetznummer des Callthrough-Anbieters und danach für die Verbindung vom Callthrough-Anbieter zum gewünschten Gesprächspartner in den USA. Wer diesen Service öfters oder regelmäßig nutzen möchte, sollte sich eine Festnetzflatrate zulegen. Für einen monatlichen Festpreis sind hier alle Gespräche mit dem Handy in das deutsche Festnetz abgedeckt, sodass jede Einzelverbindung zur Festnetznummer des Callthrough-Anbieters kostenlos ist.
Verbraucher, die diesen Callthrough-Service nutzen möchten, melden sich zum Beispiel auf der Internetseite des Billigvorwahlanbieters Kisstel an. Die Abwicklung der Kosten funktioniert so ähnlich wie bei einer Prepaidkarte. Der Kunde erhält ein Guthabenkonto welches er per Überweisung oder Kreditkarte aufladen kann. Das Guthaben wird dann einfach abtelefoniert.